| Der Winter ist ein rechter Mann, kernfest und auf die Dauer; sein Fleisch fühlt sich wie Eisen an und scheut nicht süß noch sauer. War je ein Mann gesund, ist er's; er krankt und kränkelt nimmer, weiß nichts von Nachtschweiß noch Vapeurs und schläft im kalten Zimmer. Er zieht sein Hemd im Freien an und läßt's vorher nicht wärmen und spottet über Fluß im Zahn und Kolik in Gedärmen. Aus Blumen und aus Vogelsang weiß er sich nichts zu machen, haßt warmen Drang und warmen Klang und alle warmen Sachen. Doch wenn die Füchse bellen sehr, wenn's Holz im Ofen knittert, und um den Ofen Knecht und Herr die Hände reibt und zittert; wenn Stein und Bein vor Frost zerbricht und Teich' und Seen krachen; das klingt ihm gut, das haßt er nicht, dann will er sich tot lachen. Sein Schloß von Eis liegt ganz hinaus beim Nordpol an dem Strande; doch hat er auch ein Sommerhaus im lieben Schweizerlande. So ist' er denn bald dort, bald hier, gut Regiment zu führen. Und wenn er durchzieht, stehen wir und sehn ihn an und frieren. |
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Sonntag, 26. Dezember 2010
Weihnachtswanderung am 25. Dezember........
Claudius, Matthias (1740-21.10.1815)
Ein Lied hinterm Ofen zu singen
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Sonntag, 12. Dezember 2010
Schnee, Schnee und nochmal Schnee......
Schnee
Heute fällt Schnee,
er fällt und fällt,
ich steh und seh,
weiß ist die Welt.
Leis tut er fallen
und unter der Decke
aus tausend Kristallen
verschwindet die häßliche Ecke.
Keins dieser Kristalle
gleicht dem andern,
verschieden sind alle
gemeinsam sie wandern.
Noch neu der Schnee,
Kristalle mit Zacken,
schlurfend ich geh´,
die Kälte im Nacken.
er fällt und fällt,
ich steh und seh,
weiß ist die Welt.
Leis tut er fallen
und unter der Decke
aus tausend Kristallen
verschwindet die häßliche Ecke.
Keins dieser Kristalle
gleicht dem andern,
verschieden sind alle
gemeinsam sie wandern.
Noch neu der Schnee,
Kristalle mit Zacken,
schlurfend ich geh´,
die Kälte im Nacken.
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Sonntag, 5. Dezember 2010
Blüten und Blumiges Ende November......
...manchmal erscheint es unglaublich, welche Wunder die Natur vollbringt. Seit ein paar Tagen ist allerdings alles mit Schnee bedeckt....
Nebel hängt wie Rauch ums Haus,
drängt die Welt nach innen.
Ohne Not geht niemand aus,
alles fällt ins Sinnen.
Leiser wir die Hand, der Mund,
stiller die Gebärde.
Heimlich, wie auf Meeresgrund,
träumen Mensch und Erde.
Christian Morgenstern
drängt die Welt nach innen.
Ohne Not geht niemand aus,
alles fällt ins Sinnen.
Leiser wir die Hand, der Mund,
stiller die Gebärde.
Heimlich, wie auf Meeresgrund,
träumen Mensch und Erde.
Christian Morgenstern
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Freitag, 12. November 2010
Ausflug nach Blieskastel.....
.... Ende Oktober. Blieskastel ist ein schönes Städtchen im Saarpfalz-Kreis und nicht allzu weit von Frankreich entfernt. Die fast tausend Jahre alte kleine Stadt liegt auf der Strecke des Jakobswegs, dort befindet sich auch ein Wallfahrtskloster. Einige Fotos stammen vom Friedhof und Park des Klosters.
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Dienstag, 26. Oktober 2010
Spaziergang im Oktober...
... in der Nähe unseres Hauses......
Spätherbst
Schon mischt sich Rot in der Blätter Grün,
Reseden und Astern im Verblühn,
Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht,
Der Herbst ist da, das Jahr wird spät.
Reseden und Astern im Verblühn,
Die Trauben geschnitten, der Hafer gemäht,
Der Herbst ist da, das Jahr wird spät.
Und doch (ob Herbst auch) die Sonne glüht –
Weg drum mit der Schwermut aus deinem Gemüt!
Banne die Sorge, genieße, was frommt,
Eh Stille, Schnee und Winter kommt.
Weg drum mit der Schwermut aus deinem Gemüt!
Banne die Sorge, genieße, was frommt,
Eh Stille, Schnee und Winter kommt.
(Theodor Fontane)
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Dienstag, 28. September 2010
Als das Wetter noch schön war.........
Gerade mal 14 Tage ist es her, dass die Bilder entstanden... und jetzt? .... nur noch Regen, Kälte, trübes Wetter. Hoffentlich kommt die Sonne bald noch ein wenig zurück und verschönert den Herbst.
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Dienstag, 7. September 2010
Auch im September blüht Vieles noch immer sehr schön. Leider ist das Wetter momentan nicht sehr angenehm, sodass ich noch etwas warten muss, bis ich den Garten wieder genießen kann.
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Sonntag, 4. Juli 2010
Es blüht so schön.....
Der Sommer ist zur Zeit wunderbar und es ist herrlich die schönen Blumen, Pflanzen und Blüten überall anzuschauen. Man muss einfach alles nur genießen....und träumen...
Busch, Wilhelm (1832-1908)
Im Sommer
In Sommerbäder
Reist jetzt ein jeder
Und lebt famos.
Der arme Dokter,
Zu Hause hockt er
Patientenlos.
Von Winterszenen,
Von schrecklich schönen,
Träumt sein Gemüt,
Wenn, Dank der Götter,
Bei Hundewetter
Sein Weizen blüht..
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Mittwoch, 30. Juni 2010
Einkauf im Gartencenter
Der Einkauf "musste" einfach sein. Wenn ich an einem Gartencenter vorbeikomme, kann ich selten widerstehen. Ich habe es sogar geschafft, alle Pflanzen für den Heimtransport in meinem Cabrio unterzubringen.
Jetzt gibt es natürlich noch mehr zu gießen als vorher schon......
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